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Rekordbeteiligung bei Frauensportag von Kreissportbund und Gleichstellungsstelle
Einen neuen Teilnehmerrekord feierten am Samstag die Veranstalter des Frauensporttages in Northeim, der in diesem Jahr bereits zum achten Mal stattfand. 240 bewegungshungrige Frauen und damit 100 mehr als im Vorjahr waren gekommen, um das Angebot des Kreisportbundes Northeim-Einbeck (KSB) und der Gleichstellungsstelle des Landkreises zu nutzen, neue oder ungewöhnliche Sportarten auszuprobieren und zusammen Spaß zu haben. "Mit diesem Ergebnis, dass ich nach der eher schwachen Resonanz der Vorjahres so überhaupt nicht erwartet hatte, bin ich natürlich sehr zufrieden", freute sich Organisatorin Waltraud Wolter. Wie es diesmal zu einer derart hohen Teilnehmerzahl kommen konnte, wisse sie nicht genau. "Vielleicht lag es an dem späten Termin kurz vor den Herbstferien, vielleicht aber auch daran, dass wir diesmal große Parallelveranstaltungen ausgeschossen haben", so die KSB Frauenwartin.
Unter dem Motto "ausprobieren, kennen lernen, mitmachen", hatten die Veranstalter wieder ein Programm auf die Beine gestellt, bei dem für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei war. Egal ob Trommeln, Line Dance für die Musikalischen, Nordic Walking, Kickboxen High Speed und Minitramp für die Bewegungshungrigen oder Yoga, "Entspannung quer Beet" und Pilates für die Gestressten - kaum ein Wunsch blieb in den Räumlichkeiten der Northeimer Berufsbildenden Schulen und der angrenzenden Erich-Kästner-Schule unerfüllt. Und auch ganz neue Kurse waren wieder unter den insgesamt 30 angebotenen Workshops zu finden - darunter Bogenschießen, Tennis für Anfänger und ein Lateinamerikanisches Fitness-Training, das mit 90 Teilnehmerinnen gleich zum absoluten Renner der gesamten Veranstaltung wurde.
"Unser Ziel ist es, Frauen durch dieses Schnupperangebot zu zeigen, wie wichtig Bewegung ist", sagt Waltraud Wolter. Daher freue sie der Umstand, dass unter den Teilnehmerinnen mehr als die Hälfte bislang nicht in einem Verein gewesen sei, umso mehr. "Wir hoffen, dass durch die Teilnahme an dieser Veranstaltung und den damit verbundenen Kontakt mit andern aktiven Gleichgesinnten die Hemmschwelle bei den Frauen herabgesetzt wird, sich im Verein sportlich zu betätigen". Ob dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung geht, wird natürlich erst die Zukunft zeigen. Dass die Teilnehmerinnen aber in den Workshops jede Menge Spaß hatten, das war nicht zu übersehen. Großen Anteil daran hatten wie in den Vorjahren sowohl die Referentinnen und Referenten, die aus der gesamten Region angereist waren, als auch die zahlreichen freiwilligen Helferinnen, die bereits am Tag zuvor die Sporthallen und Kursräume vorbereitet hatten.
Aus der Northeimer Neuesten Nachrichten vom 11. Okt. 2011
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