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Bericht vom Frauensporttag 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Frigga-Stephanie Meinshausen   
Donnerstag, den 23. September 2010 um 08:12 Uhr

Walking, Segeln, Chi Gong

Siebter Frauensporttag lockt mit 28 Angeboten diesmal etwas weniger Frauen an

Ausprobieren, kennen lernen, mitmachen. So lautete am Samstag bereits zum siebten Mal das Motto des Frauensporttages, den der Kreissportbund Northeim-Einbeck zusammen mit der Gleichstellngsstelle des Landkreises Northeim in den Hallen und Räumen sowie auf dem Gelände der Berufsbildenden Schulen II ausrichtete. 

In 28 Workshops war wieder für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei. Ob Tänze aus aller Welt und Trommeln für die Musikalischen, Minitrampolin und Nordic-Walking für die Bewegungshungrigen, Pilates und Chi Gong für die Gestressten oder das ganz neu ins Programm aufgenommene Segeln auf dem Kiessee - kaum ein Wunsch der Teilnehmerinnen blieb unerfüllt. Dass sich deren Zahl diesmal bei nur rund 130 bewegte und damit deutlich kleiner war als in den Vorjahren, nahm Organisatorin Waltraud Wolter relativ gelassen zur Kenntnis. "Wahrscheinlich gab es einfach zu viele parallel stattfindende Veranstaltungen", meinte die stellvertretende Kreissportbund-Vorsitzende.

Ziele erreicht

"Im Verleich zu anderen Frauensporttagen ist die Beteiligung immer noch sehr gut", betonte Rosita Wismach. Für die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim sei es ganz natürlich, dass sich eine Veranstaltung wie diese mit den Jahren etwas abnutze. "Die Tatsache, dass es in vielen Vereinen mittlerweile vermehrt breitensportlich orientierte Angebote gibt, zeigt aber auch, dass eines der Ziele des Frauensporttages schon erreicht ist. Weitere Ziele seien, Frauen durch dieses Schnupperangebot zu zeigen, wie wichtig Bewegung ist und bei ihnen die Hemmschwelle herabzusetzen, sich auch in einem Verein zu betätigen."

Ein dickes Lob der Gleichstellungsbeauftragten ging an die Organisatorin. "Waltraud Wolter ist der Motor, der den Frauensporttag am Laufen hält", so Wismach über die 73-Jährige, die den Ball gleich weiterspielte. "Ohne mein Team, dass mir seit Jahren bei den Vorbereitungen hilft, wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung gar nicht auf die Beine zu stellen."

Für das kommende Jahr kündigt Wolter schon jetzt die achte Auflage des Frauensporttages an. "Wenn wir nämlich damit ein Jahr aussetzen, dann brauchen wir auch gar nicht wieder damit anzufangen", vermutet sie. (per)

Text aus der HNA vom 31.08.2010   

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. September 2010 um 10:45 Uhr